Posted on 16.12.2011 at 11:26 - 0 Kommentare - Link
Die Geschichte des Heimkinos liegt länger zurück als manch einer gegenwärtig glaubt. Es fing schon an in den 30iger Jahren mit zum Teil noch über Kurbel angetriebene Projektoren, stumm freilich. Der tatsächliche Aufschwung erschien ab den 60er Jahren während des Wirtschaftswunders mit der Einführung der Schmalfilmtechnik. Dieses Verfahren verschwand schnell mit den Videokassetten. Ebenso diese Technik überlebte bloß kurz bis zum Auftreten der DVD in den 90ern. Augenblicklich kam dann auch der Ausdruck „Heimkino“ auf.
Wie bei der Videowiedergabe fand ebenso bei den DVD´s vorab die Projektion auf einem handelsüblichen Fernsehgerät statt. Kinofeeling kam da noch nicht auf. Da auch die Kinos in den 90ern aufrüsteten mit neuen Formaten und beeindruckenden Sounderlebnissen, entfaltete sich auch die Technik im Homebereich dementsprechend weiter mit Videoprojektoren die Bildbreiten bis 3m ausleuchten. Verbunden mit einer Mehrkanal Surround Anlage kommt man dann dem Kinoerlebnis längst sehr nahe. Gleichfalls ist man sein eigener Programmdirektor. Vor der Investition in ein derartiges Vergnügen sollte allerdings ein umfassender Heimkinosystem Test stehen. Um einer Fehlplanung vorzubeugen beginnt man mit einem Heimkinosystem 2.1 Test.
Bei einem Heimkinosystem Anlage Test müssen der optische und der akustische Eindruck harmonisieren. Ist nicht genügend Raum vorhanden für eine entsprechend große Bildprojektion kann man doch durch den akustischen Eindruck einiges wettmachen. Umgekehrt wird es schwieriger. Früher war mit dem Stereosound ein kinoähnlicher Eindruck sowieso nicht durchführbar. Bei den heute offerierten diversen Standards und Formaten ist es dagegen nicht so einfach das für den Raum entsprechende zu finden. Obgleich man es heute mit digitalem Mehrkanalsound zu tun hat, schadet ein kurzer Ausflug in die Stereowelt nicht. Dann ist man ebenfalls in der Lage die Positionierung der Lautsprecher so zu gestalten, dass der Test Heimkinosystem 5.1 gelingt. Sie brauchen ein ausgeglichenes Stereoklangbild um die übrigen Lautsprecher bestmöglichst zu positionieren. Das verbürgt auch dann ein bestmögliches Klangbild wenn Sie mal keinen Film schauen sondern nur eine CD hören.
In vielen Elektronikmärkten wird zurzeit für günstige 7.1 Heimkinosysteme geworben. Was bedeuten eigentlich diese Zahlen? Die Erklärung ist einfach. Ein 7.1 System existiert aus 7 Speaker und einem Subwoofer. Ein 2.1 System dementsprechend aus 2 Speaker plus einem Subwoofer. Bei den billigen Anlagen mit vielen Speaker wird versucht die Qualitätsdefizite zu kaschieren über den Raumklang. Da dagegen die Benutzer von Heimkinoanlagen meist ebenso Besitzer von Musikanlagen und Spielekonsolen sind, sollten sie ebenso dafür geeignet sein. Ein von der Propaganda gerne verbreiteter Irrglaube ist, dass das Klangbild mit der Anzahl der Lautsprecher an Güte zunimmt. Haben Sie ein Heimkinosystem im Test, sollten Sie das berücksichtigen. Macht man sich auf die Suche nach dem besten Klangerlebnis statt nach einer hohen Anzahl von Lausprechern, geht man mit ganz anderen Ohren an den Test Heimkinosystem heran. Zunächst einmal kommt es auf die Größe des Raumes an. Dafür findet man in den technischen Angaben die empfohlene Quadratmeterzahl. Entsprechend der beschallten Fläche wird die Anlage gewählt. Dabei werden bei einem 2.1 System die Wände als Reflektoren gebraucht und so ein raumfüllender Klang bedingt. Der Receiver sollte Dolby Surround unterstützen, damit bei breit abstrahlenden Speaker und einem leistungsstarken Subwoofer das entsprechende Surround Feeling entsteht. Mit den wenigen Kabeln einer solchen Anlage ist man auch im Nu mit der Installation fertig. Etwas mehr Einsatz muss man beim Zest 5.1 Heimkinosystem betreiben. Hier haben wir es mit 5 Speaker und einem Subwoofer zu tun mit entsprechender Verkabelung. Vorne mittig werden der Subwoofer und ein Lautsprecher platziert. Davon etwas abgesetzt die folgenden zwei Frontlautsprecher. Die letzten zwei kommen dann hinter die Coach oder andere Sitzgelegenheiten und sind somit den Ohren der Zuschauer am nächsten. Hat man einen Receiver der keinen 5.1 Digital Sound unterstützt, hört man hinter sich das gleiche wie von vorne, nur näher. Also darauf achtgeben. Es ist zwar jedem freigestellt wie er sich entscheidet, aber bei entsprechender Raumgröße hat man von einem exquisiten 2.1 Heimkinosystem mehr als von einem, an seinen Grenzen arbeitenden, 7.1 System.
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